Jüdische Feiertage
Schabbat und hohe Feiertage — knapp erklärt.
Der jüdische Kalender ist ein Lunisolarkalender. Feiertage beginnen am Vorabend bei Einbruch der Dunkelheit. Für Besuche gilt: vorab bei der Gemeinde nachfragen, besonders an hohen Feiertagen und am Schabbat.
Schabbat
Der wöchentliche Ruhetag dauert von Freitagabend bis Samstagabend. In dieser Zeit finden Gottesdienste statt; viele Büros sind geschlossen, elektrische Geräte und Fahrten werden in orthodoxen Kontexten vermieden.
Hohe Feiertage
Rosch ha-Schana (Neujahr) und Jom Kippur (Versöhnungstag) sind die intensivsten Tage des Jahres. Synagogen sind voll, Sicherheitshinweise streng, spontane Besuche oft nicht möglich.
Weitere Feste
Sukkot, Simchat Tora, Chanukka, Purim, Pessach und Schawuot strukturieren das Jahr. Chanukka und Purim sind öffentlich sichtbarer; Pessach ist ein Familienfest mit Sedern.
Konkrete Termine ändern sich jedes Jahr im bürgerlichen Kalender. Gemeinden und der SIG publizieren Jahreskalender.